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23.6.2017 | Lange Nacht der Wirtschaft, Dahme-Spreewald

Dr. Christian Dreyer erläutert den Gästen aus Politik und Gesellschaft die Vorteile polymerbasierten Leichtbaus.

Am Freitag, den 23. Juni 2017 nahm das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP, Forschungsbereich Polymermaterialien und Composite PYCO an der Langen Nacht der Wirtschaft des Landkreises Dahme-Spreewald mit dem Technikum in Wildau teil.

Etwa 350 Besucher fanden sich über den Abend verteilt bei PYCO ein und ließen sich die technischen Anlagen zeigen und erklären. So konnte u. a. die hochmoderne modular aufgebaute horizontale Imprägnieranlage besichtigt werden, auf der bspw. mit Carbonfasern verstärkte Kunststoffe hergestellt werden, wie sie im Automobilbau, der Luftfahrt oder auch im Motorsport eingesetzt werden. Die Mitarbeiter bestückten das bis zu 100 Faserspulen fassende Gatter, um die Fasern gezielt in die Bauteile zu bringen.

Bei den Führungen durch das Technikum wurde der Mikrowellenofen mit 8 m³ Nutzraum und die Durchlaufmikrowelle für Rollenware von bis zu 1 m Breite zum schonenden Aushärten von Bauteilen sowie ein Vakuumheiztisch neben vielen anderen interessanten Geräten erklärt.

Eine Delegation mit Landtags- und Kreistagsabgeordneten, dem Landrat von Dahme-Spreewald sowie Vertretern der polnischen Partnerstadt der Kreisstadt Lübben, Wolstyn (liegt in der Woiwodschaft Großpolen zwischen Posen und Zielona Góra), besuchte im Rahmen einer Pressefahrt mehrere teilnehmende Unternehmen und Einrichtungen beginnend beim Wildauer Technikum des Fraunhofer IAP und informierte sich unter anderem über die Vorteile des polymerbasierten Leichtbaus und das Kompetenzzentrum für energie- und ressourceneffizienten Leichtbau am Standort.

Für und mit den kleineren Gästen wurden interessante und gefahrlose Chemie- und Physikexperimente durchgeführt, und vielleicht wurde deren Interesse für die Technik- und Naturwissenschaften geweckt.

Der PYCO-Forschungsbereichsleiter, Dr. Christian Dreyer sprach von einem vollen Erfolg der Veranstaltung und hat dabei bereits die nächste Lange Nacht in 2 Jahren im Blick.